Die Biographie von Kerstin Zwanzig
Kerstin ist am 30.11.1977 im sächsischen Weißwasser geboren.
Ihren eigenen Angaben zufolge, hat sie schon früh ihre Leidenschaft für den Tanz entdeckt. „...hab schon immer getanzt – sobald ich laufen konnte, bin ich auch schon rumgehopst.“
Doch den Entschluss Musicaldarstellerin zu werden, hat sie einem Besuch bei „Cats“, dem bekannten Musical von Andrew Lloyd Webber, zu verdanken. Denn eigentlich wollte Kerstin ursprünglich Balletttänzerin werden. Aber als sie, während ihrer Ballettausbildung, dann „Cats“ gesehen hatte, wusste sie, welchen Weg sie einschlagen wollte! Ballett, so sagt sie selbst, sei ihr zu streng und eintönig. Am Musical gefallen ihr „die verschiedenen Formen sich auszudrücken“, sprich Tanz, Gesang und Schauspiel. Außerdem mag sie die Vielfältigkeit dieses Berufes.
Ihre Ausbildung zur Balletttänzerin hat Kerstin in den Jahren von 1992 bis 1995 an der Oper Leipzig gemacht. Sie hat dort drei Jahre studiert und durfte aufgrund ihrer Leistungen sogar ein Jahr überspringen.
Neben ihrer Ausbildung hat sie 1992 in Moskau und 1993 in London an Ballettwettbewerben teilgenommen. In Moskau hat sie den zweiten Platz und in London den vierten Platz belegt. Zudem hat sie, in dieser Zeit, auch noch in der Oper „Die Zauberflöte“ und im Theaterstück „Der Zauberer von Oz“ mitgewirkt. In der Zauberflöte hat sie eines der Waldtiere, einen Affen, gespielt, beim Zauberer von Oz war sie der Bürgermeister einer kleinen Welt, in die das Mädchen Alice kommt, und hatte dort ihren ersten Solopart als Sängerin.
Von 1995 bis 1998 hat Kerstin dann ihre Musicalausbildung an der Stage School of Music, Dance and Drama in Hamburg absolviert.
Während der Ausbildung in Hamburg, hat sie in der Opel „Dello“ – Gala im CCH mitgewirkt und an der Seite von Peter Kraus getanzt. Zum Ende ihrer Ausbildung hin, hat sie noch im Theaterstück „Hexenjagd“ den Richter Hathorne gespielt. Die eigentlich männliche Rolle wurde extra für sie zu einer Richterin umfunktioniert. Auch in mehreren Fernsehproduktionen war Kerstin tätig, zum Beispiel bei „Tanz auf dem Vulkan“, einer dreiteiligen Serie für das ZDF.
Kerstins erster Job war 1998 bei einer Produktion von Warner Brothers Movie World (im Freizeitpark). Zum Einen spielte sie Catwoman, zum Anderen war sie in eine Zaubershow (Maverick Illusion Show) integriert. Ihre Rolle dort hieß Sabrina und war eine sexy, clevere Frau, um die sich die Männer streiten und die am Ende alle stehen lässt und lieber mit einem Beutel voll Geld abhaut. Beide Jobs haben ihr viel Spaß gemacht. Als Sabrina hat sie sogar mit einem Magier zusammengearbeitet, der schon mit Siegfried und Roy gearbeitet hat.
Auch in einer Halloweenshow hat sie mitgespielt. Sie war eine Kreatur der Nacht.
Des weiteren hat sie 1998 in einer Broadwayshow getanzt und war die Psychiatriechefin Helga Mittentitten im Musical „Freak Out“.
Nach „Freak Out“ zog es sie 1999 dann zurück in den Freizeitpark von Warner Brothers Movie World, wo sie abermals Catwoman und Sabrina gespielt hat.
Von 2000 bis 2001 war Kerstin auf Europatournee mit dem Musical „Die Schöne und das Biest“. Sie war „Das Cello“ und die 2. Besetzung der „Grete“.
Das Cello war eine unschuldige, schreckhafte und, wie Kerstin selbst sagt, absolut liebenswürdige Schauspielrolle. Die Rolle beinhaltete ein kleines Spitzentanzschuhsolo und nach ihren Angaben hat sie es geliebt diese Rolle zu spielen.
Die Grete war allerdings das genaue Gegenteil dieser Rolle. Sie war eine der Schwestern, welche fies, neidisch und hässlich waren. Und wohl auch unfreiwillig komisch. Es war aber eher eine Gesangs – und Schauspielrolle.
Im Großen und Ganzen hatte Kerstin sehr viel Spaß an dieser Tournee.
2001 war sie dann noch das „Jet Girl Minnie“ in West Side Story im Landestheater Linz.
Und von 2001 bis 2003 hat sie in der Welturaufführung vom Unterwassermusical „DEEP“ in Zürich die „Luftblase“ im Ensemble, die 2. Besetzung des „Guppy“ und die „chinesische Prinzessin“ gespielt.
Der Guppy war ein kleiner flippiger Fisch der neuesten Techno – Generation. Sein Motto lautete: Hauptsache Spaß. Die chinesische Prinzessin war eine Rolle mit einem kleinen Sologesang und einer akrobatischen Einlage. Diese bestand für sie darin, gegen eine Wand zu rennen und einen Überschlag zu machen, wobei sie natürlich männliche Hilfe hatte. Die Luftblase war eine Tanzrolle auf Spitzenschuhen.
To be continued…
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